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Zur Borkenkäferbekämpfung gibt es eine neue Förderung. Die Maschinenkosten für das Hacken und Einmulchen von Ast- und Wipfelmaterial werden teilweise ersetzt. Das Programm für ländliche Entwicklung für 2007 bis 2013 ist im Großen und Ganzen ausverhandelt. Forstwirtschaft und Bioenergie werden finanziell deutlich gestärkt werden. Die Forstförderung für Österreich wird von 15 Millionen jährlich auf 25 Millionen Euro ab 2007 angehoben. Hintergrund ist der höhere Holzbedarf der Papier- und Platten- und Sägeindustrie, der künftig nicht mehr nur durch höhere Importe abgedeckt werden kann. Viele Oststaaten besitzen große holzverarbeitende Industrien bzw. Sägewerke und verbrauchen ihr eigenes Holz im Lande. Zudem geht ein steigender Anteil in die energetische Verwertung, sei es bei bäuerlichen Heizwerken oder industriellen Anlagen zur Holzverstromung (wie in Oberösterreich in der Energie AG in Timelkam oder beim Fernwärmeheizwerk Linz). Der europaweite EU-Biomasseaktionsplan war ausschlaggebend dafür, dass in der dritten Achse der ländlichen Entwicklung die Investitionsförderung verdoppelt wurde. Die Fangbaumvorlage 2006 wird infolge der Wipfelbrüchen in den tieferen Lagen bis 15. Mai bzw. in den höheren Lagen bis 15. Juni verlängert. In Schneebruchgebieten und vorjährigen Borkenkäferflächen können bereits gebrochene Stämme als Fangbäume genommen und gewertet werden.
Landesweit wird heuer das Verhacken von Ast- und Wipfelmaterial in Gebieten, wo es Borkenkäfer gibt, gefördert. Bei Fremdleistung werden 60% der Nettokosten für Maschineneinsatz refundiert, bei Eigenleistung EUR 30,- pro Maschinenstunde; insgesamt maximal EUR 1000,- pro Betrieb bzw. Waldbesitzer. Die Aktion endet am 31. Juli. Da die Auszahlung noch heuer erfolgt, sind die Förderanträge bis Ende Juli bei den Förderstellen des Landes oder der Landwirtschaftskammer einzureichen.
Näheres bei den Forstberatern der Landwirtschaftkammer.
Dipl.-Ing. Klemens Weiz Der Bauer 17.Mai 2006-05-28
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