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Zwei Lohnunternehmer sind in Österreich Vorreiter bei neuer Art der Futterkonservierung Mais im „Mini-Silo“ fest und handlich verpackt Was in Österreich für viele noch etwas holprig klingt, ist unter Schweizer Bauern bereits stark im Vormarsch: Silomais in Rundballen. Vorteile haben die je 800 bis 1000 Kilogramm schweren Maisballen, wenn kleine Mengen verfüttert werden, außerdem wird Silomais dadurch einfach zu transportieren und so leichter handelbar. Der Lohnunternehmer Walter Resch aus Asperhofen (NÖ) war österreichweit der Erste, der seinen Furhpark um eine eigene Maispresse ergänzte. „Eigentlich der Erste in der EU“, korrigiert Resch, denn weder Norwegen, wo die Orkel-Maispresse entwickelt wurde, noch die Schweiz, wo bereits seit Jahren Maisballen gemacht werden, gehören zur Europäischen Union. Vor einem Jahr hatte er sich die Orkel MP 2000 aus Norwegen geholt und seither damit 7000 Ballen gepresst. Immer wieder „Staunen und Kopfschütteln“ habe er bei den vielen Schaulustigen ausgelöst, die sich bei seinen Einsätzen um das Feld versammeln. „Weil die Maschine leistungsfähiger ist als eine herkömmliche Rundballenpresse. Wir haben schon 48 Ballen in der Stunde gemacht“, sagt Resch die viele Elektronik erfordere eine hohes technisches Verständnis. „Die Maschine ist viel komplizierter als etwa ein moderner Mähdrescher.“ Gute Haltbarkeit Mit Richard Steinwendner aus Thalheim bei Wels (OÖ) wartet heuer ein weiterer Lohnunternehmer gespannt auf die Maisernte. Seit Juni steht eine neue Orkel-Maispresse in seiner Maschinenhalle. Steinwendner ist überzeugt davon, das sich die Silomaisballen auch in Österreich durchsetzen werden. „Die Sommerfütterung mit Mais ist beim Fahrsilo oft problematisch, weil durch die große Anschnittsfläche viel schlecht wird. Bei den Ballen ist die Anschnittsfläche klein, außerdem sind sie so fest gepresst, dass ein offener Ballen drei bis vier Wochen hält“, sagt Steinwendner. Um 18 Euro plus Mehrwertsteuer je Baallen wird er mit seiner neuen Orkel ausrücken. Aber nicht nur Maishäcksel, auch andere Feinmaterialien wir Rübenschnitzel, Biertrebern, TMR-Mischungen oder Wildfuttermischungen können mit der Presse zu handhabbaren Einheiten verpackt werden. Steinwendner präsentiert seine neue Maschine ab Mittwoch, den 1.September 2004 auf der Agraria in Wels am Maschinenring-Stend Gabi Cacha |
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